Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Wo ist Berocca erhältlich?

Berocca ist in Apotheken und Drogerien ohne ärztliches Rezept erhältlich.

Kann man Berocca regelmässig über längere Zeit einnehmen?

Ja, unter Einhaltung der empfohlenen Dosierung. Berocca ist so zusammengesetzt, dass auch bei täglicher Einnahme über Monate oder Jahre keine Überdosierungen zu erwarten sind.

Im Allgemeinen empfiehlt sich jedoch ein gezielter Einsatz (über mindestens ein Monat oder länger) in Zeiten von Hektik, Stress und hohen nervlichen Belastungen als Unterstützung für den modernen, aktiven Lebensstil.

Enthält Berocca Lactose oder Gluten?

Lactose: Die Brausetabletten sind lactosefrei, die Tabletten enthalten Lactose. Gluten: Sowohl Brausetabletten als auch Tabletten enthalten kein Gluten.

Ist Berocca geeignet für Diabetiker?

Die Brausetabletten und die Tabletten sind zuckerfrei (ohne Saccharose) und darum auch für Diabetiker geeignet.

  • Eine Brausetablette enthält 100 mg Kohlenhydrate = 1,5 kJ (0,36 kcal).
  • Eine Tablette enthält 160 mg Kohlenhydrate = 1,7 kJ (0,41 kcal).

Welche Form von Berocca eignet sich für mich?
 

Berocca gibt es als Brausetabletten und als Filmtabletten. Beide Formen sind in der Zusammensetzung identisch.

Einerseits ist es eine Geschmacksfrage, ob Sie lieber Brausetabletten – mit feinem Orangengeschmack – oder Tabletten einnehmen.

Auf der anderen Seite eignen sich die Tabletten sehr gut für eine längere Einnahme, da neben der Monatspackung zu 30 Stück eine Grosspackung zu 100 Stück erhältlich ist. Von der Brausetablette ist neben der Monatspackung (30 Stück) auch eine Einsteigerpackung mit 15 Stück sowie eine Packung à 45 Stück erhältlich.

Was ist Stress?

Stress ist wie die Liebe: leicht zu fühlen und zu erfahren, aber schwer zu erklären. Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Druck, Spannung, Belastung. Vielleicht definiert man Stress am besten als Ergebnis der Anpassung unseres Körpers und unseres Geistes an Veränderungen. Oder etwas wissenschaftlicher ausgedrückt: Stress ist die physiologische, psychische und verhaltensmässige Reaktion eines Individuums, das bestrebt ist, sich sowohl inneren als auch äusseren Belastungen anzupassen und sich darauf einzustellen.

Stress ist so alt wie die Menschengeschichte
Stress ist weder ein neues Phänomen, noch ist er auf die westliche Gesellschaft beschränkt. Wo immer der Mensch auf andere Menschen und auf seine Umwelt aktiv einwirkt, entsteht ein gewisses Mass an Stress. In der heutigen Zeit sehen wir uns häufiger psychischen Bedrohungen und Belastungen, wie Streit mit dem Vorgesetzten oder Partner, Warteschlangen, offenen Rechnungen, Verkehrsbehinderungen usw., ausgesetzt.

Stress ist persönlich
Wie wir ein Ereignis wahrnehmen, hängt von unserem Selbstbild, unserer Ich-Stärke und unseren Wertnormen ab. Zwei Personen können die gleiche Situation völlig unterschiedlich wahrnehmen. Und zu verschiedenen Zeitpunkten nehmen wir die gleichen Ereignisse unterschiedlich wahr und reagieren je nach Stimmung unterschiedlich.

Der Teufelskreis
Unter Stress gerät unser Körper aus dem Gleichgewicht, weil mehrere Funktionen auf unnütz hohen Touren laufen. Es resuliert ein erhöhter Bedarf an gewissen Vitaminen und Mineralien, der gedeckt werden muss. Falls dies unterlassen wird, entsteht ein Mangel, der zuerst durch Nervosität, Erregbarkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und depressive Verstimmungen gekennzeichnet ist. Diese Symptome wirken dann selbst als Stressfaktoren und verstärken den bereits bestehenden Stress – es entsteht ein Teufelskreis.

Positiver und negativer Stress
Ein gewisses Mass an Stress ist für unsere Gesundheit und unsere Leistungsfähigkeit unerlässlich. Auch glückliche Erlebnisse, wie Heirat oder ein Lotteriegewinn, rufen Stress hervor. Langeweile und mangelnde Stimulierung infolge unzureichenden Stresses können unserer Leistungsfähigkeit abträglich sein.

Das optimale Mass an Stress ist das Maximum an Stress, das noch eine Steigerung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit bewirkt. Das ist die positive Stressphase (Eustress). Bei weiter zunehmendem Stress werden Gesundheit und Leistungsfähigkeit wieder schlechter. Dies entspricht der negativen Stressphase (Distress).

Jeder Mensch hat eine andere Stressschwelle. Die Stresskurve ist individuell verschieden. Bei jedem wird aber ein Punkt erreicht, wo Stress nicht mehr positiv stimulierend, sondern gesundheitsschädigend und leistungsmindernd wirkt.

Die positive Phase ist gekennzeichnet durch: Vitalität, Begeisterungsfähigkeit, Optimismus, Krankheitsresistenz, körperliche Ausdauer, geistige Regsamkeit, optimale persönliche Beziehungen, hohe Arbeitsproduktivität und Kreativität.

In der negativen Stressphase neigen wir zu: Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Depressionen, Pessimismus, Krankheitsanfälligkeit, geringer Produktivität und Kreativität.

Was sind die Ursachen für Stress?

Veränderungen
Ein gewisses Mass an Veränderung ist erwünscht und nötig. Sobald dieses Mass aber unsere Anpassungsfähigkeit übersteigt, befinden wir uns in der negativen Stressphase, das heisst, geistiges und körperliches Gleichgewicht sind nicht mehr gewährleistet.

Überlastung
Zeitmangel, zuviel Verantwortung, mangelnde Unterstützung und übertriebene Erwartungen tragen zu solchen übermässigen Anforderungen bei.

Geringe Selbstachtung
Personen mit geringer Selbstachtung und wenig Selbstsicherheit sind bedeutend anfälliger für Stress als solche, die ein positives Selbstbild und Selbstvertrauen haben.

Fortschritt
Durch den technischen Fortschritt ist die Arbeitsbelastung gestiegen, der Termindruck hat zugenommen, und die Anforderungen werden immer höher geschraubt. Zwischenmenschliche Kontakte verarmen, und die Kommunikation nimmt ab.

Angst
Angst ist nicht nur ein Symptom oder ein Anzeichen, sondern zugleich eine Ursache von weiterem Stress. Personen, die überempfindlich auf angstbedingten Stress reagieren, neigen dazu, sich unnötige Sorgen zu machen, sich unangenehme frühere Erlebnisse immer wieder in Erinnerung zu rufen, eine pessimistische Lebensanschauung zu vertreten oder stets Katastrophen zu erwarten.

Falsche Ernährung
Besonders bei Stress sollten wir um eine genügende, ausgeglichene Ernährung besorgt sein. Zeitdruck und mangelndes Interesse am Einkaufen und am Kochen führen aber erfahrungsgemäss zum Gegenteil. Es entsteht dadurch ein Mangel an gewissen Vitaminen und Mineralien – der Teufelskreis beginnt sich zu drehen, und der Stress wird verstärkt. Nicht nur was und wieviel wir essen, ist wichtig, sondern auch wie wir essen.

Weitere Stressquellen sind: Rauchen, Lärm, fehlende Einflussmöglichkeiten, Strassenverkehr etc.

Was sind Stress-Symptome?

Wächst der Stress über das gesunde Mass hinaus, dann fehlen unserem Körper oft die Kräfte, mit ihm fertig zu werden. Als Folge davon leiden viele Menschen unter physischen und psychischen Gesundheitsproblemen:

  • Schmerzen
  • Migräne
  • Verdauungsbeschwerden
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Reizbarkeit
  • Nervosität
  • Muskelverspannungen
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Appetitverlust
  • Hautleiden.

Wie ist Stress zu bewältigen?

Am wirksamsten ist Stress durch die Veränderung der Lebensweise zu bewältigen. Ausreichende körperliche Betätigung, gesunde Ernährung und Entspannung tragen dazu bei.

Gesunde Ernährung
Qualitativ hochwertige Nahrung und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kalorieneinnahme und Energieverbrauch sind von grösster Bedeutung. Eine ausgewogene Ernährung besteht aus 20 bis 30% Fettanteil, 15 bis 25% Proteinen und 50 bis 60% Kohlenhydraten. Natürliche vitaminreiche Nahrungsmittel und eine ausreichende Menge von Nahrungsfasern tragen ebenfalls zur Ausgewogenheit bei. Ausserdem sollte pro Tag mindestens 1 Liter Wasser konsumiert werden. Es empfiehlt sich, regelmässig und langsam zu essen.

Körperliche Aktivität
Dem Sport kommt bei der Vorbeugung und Bewältigung von Stress sowie bei der Steigerung des Wohlbefindens grosse Bedeutung zu.

Entspannungsmethoden
Die Wechselbeziehung von Geist und Körper ist für die Entspannung von zentraler Bedeutung. Viele der angebotenen Entspannungsmethoden basieren auf einer willentlichen Muskelentspannung. Damit wird zuerst eine Wahrnehmung des Körperzustandes geweckt, die für den Erfolg der Methoden nötig ist. Die Übungen selbst führen auch dazu, dass der Gestresste sich gründlich mit sich selbst befasst. Verschiedene Methoden, wie autogenes Training, Yoga und Meditation, erzielen eine tiefer gehende Entspannung, welche psychische Elemente umfasst. Mit etwas Praxis können die richtig angewendeten Entspannungsmethoden in kurzer Zeit Körper und Geist ins Gleichgewicht bringen.

Weisheit
Stressbewältigung ist eine Lebensphilosophie. Der gesunde Menschenverstand und die eigene Lebenserfahrung tragen zur Bewältigung von Stress bei: unterscheiden lernen zwischen Ereignissen und Situationen, die wir beeinflussen können und wollen, und solchen, die ausserhalb des eigenen Einflussbereiches liegen.

Toleranz, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
Veränderungen annehmen, erkennen, dass mehrere Wege zum Ziel führen Denken ohne Scheuklappen und grössere Offenheit sind Voraussetzungen für das Bestehen in unserer Welt.

Umgang mit Angst
Angst geht immer auf die Vorstellung von unerfreulichen Gedanken zurück, die Angstgefühle auslösen. Angst lässt sich vermindern, indem die zu Angstzuständen führende Gedankenkette durchbrochen und gestoppt wird. Das kann man dadurch erreichen, dass man diese unangenehmen Gedanken durch beruhigende und entspannende Bilder ersetzt. Üben wir die Kunst, in der Gegenwart zu leben.

Enthusiasmus und Humor
Täglich eine Prise Enthusiasmus, Humor und Lachen tragen viel zur Stressbewätltigung bei. Ein gesundes Mass an Humor ist nicht nur unterhaltsam. Es verbessert auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und vermag Stress zu entschärfen. Humor spiegelt die Fähigkeit wider, die Dinge zu relativieren und in der richtigen Perspektive zu sehen.

Vitamine und Mineralstoffe
Während körperlichen und nervlichen Belastungen laufen mehrere Körperfunktionen auf unnütz hohen Touren und dadurch werden vermehrt Vitamine und Mineralstoffe verbraucht. Es resultiert ein erhöhter Bedarf, der gedeckt werden muss. Ist dies nicht der Fall, kann es zu einer Unterversorgung kommen, die zu Symptomen wie Nervosität, Erregbarkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche führen kann.

Fachpersonen

Login – für Medizinalpersonen in der Schweiz, die zur Verschreibung oder Abgabe von Arzneimitteln oder deren Anwendung am Menschen berechtigt sind.

Links

Bitte lesen Sie die Packungs-beilage (Patienteninformation):

Berocca®


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